Echthaarperücken und Kunsthaarperücken

Perücken sind wahrscheinlich schon so alt wie die Zivilisationen der Alten Welt. Schon die alten Ägypter rasierten sich den Schädel und trugen Perücken aus echtem Haar. Durch die Griechen und Römer kam die Perücke günstig auch in Europa in Mode. Und auch der Zweck einer Perücke ist schon immer derselbe: Das Haupthaar ist die natürliche Kopfbedeckung des Menschen, es schützt den Kopf vor zu hoher Sonneneinstrahlung genauso wie vor großer Kälte. Aber was machen Menschen, die gar keine bzw. nur wenige oder sehr dünne Haare haben? Das kann genetisch, hormonell oder durch Krankheit bedingt sein.

Echthaarperücken

Für Menschen ohne oder mit nur wenigen Haaren wurden Echthaar-Perücken erfunden. Aber sie dienen darüber hinaus auch modischen Zwecken oder als Verkleidung. Der Grund dafür ist einfach: Echtes Haar braucht lange, um zu wachsen. Will man eine schnelle Typ-Veränderung, ohne dabei gleich auch eine dauerhafte Veränderung zu riskieren, dann greift man zu Echthaarperücken der Qubeat GmbH.
Wie vielen Menschen ist es schon passiert, dass sie beim Friseur waren und ihnen ihre neue Frisur gar nicht gefällt: Zu kurz, falsche Farbe, schief geschnitten. Trägt man eine Perücke aus Echthaar, hat man nicht das Risiko, dem eigenen Haar mit der Schere zu Leibe zu rücken. Man kann experimentieren! Und besonders experimentierfreudig ist man natürlich dann, wenn es darum geht, sich zu verkleiden.

Karnevalperücken

Insbesondere in der Faschingszeit oder auf Kostümpartys sieht man viele Menschen mit Karnevalsperücken. Sie verkleiden sich als Clown, Zauberer, Hexe, Rockstar, Vamp, Captain Cook, Jimmie Hendrix oder Wolfgang Petri. Und natürlich brauchen sie dazu auch die passende Haarfrisur, d.h. das passende Haarteil!

Und nicht nur das: Männer mit Halbglatze wünschen sich wieder volles gesundes Haar. Manchen gefällt es sogar, sich als Frau zu verkleiden. Und Frauen mit glatten schwarzen Haaren hegen vielleicht schon seit langem den Wunsch, mal blonde Engelslocken zu haben. Es gibt auch Perücken, mit denen man sich alt machen kann – Perücken mit weißem Haar; einfach um zu sehen, wie man vielleicht einmal als Oma aussehen wird.
Und damit sprechen wir noch einen wichtigen Punkt an: Haarfarben sind in allen menschlichen Kulturen sehr wichtig! Die Römer beneideten die Germanen um ihre blonde Haarpracht, während die Germanen vielleicht eigentlich viel lieber wunderschönes schwarzes Haar gehabt hätten. Auch in alten Märchen finden wir als besondere Attribute eben die Haarfarben: Man denke nur an Goldmarie (mit langen blonden Haaren), an Schneewittchen (mit Haaren schwarz wie Ebenholz), oder an den Teufel mit den drei goldenen Haaren.

Wie viele Männer sagen, sie stehen auf Blondinen oder Rothaarige, oder südländische Schönheiten mit schwarzen Haaren? Und den Frauen sind die Haarfarben nicht minder wichtig, sie färben sich sogar die Haare, um eine Typveränderung herbeizuführen. Und schließlich gibt’s dann noch den coolen Spruch “Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau’n!” den so mancher Möchtegern-Frauenheld und selbsternannter Flirtexperte vorzubringen weiß.
Perücken werden vor allem im Theater und auch beim Film als wichtige Requisiten verwendet, um bestimmte Charaktere besser darstellen zu können. Blonde Mädchen werden kulturell eben anders eingeschätzt als solche mit braunen, roten oder schwarzen Haaren. Die Welt der Kunst und des Comics wiederum hat Haarfarben kreiert, die so in der Natur eigentlich gar nicht vorkommen.

Karnevals- und Alltagsperücken bieten daher zwei besonders verlockende Möglichkeiten: Wenn man sie aufsetzt, kann man einerseits neue Frisuren ausprobieren

  • lange Haare,
  • Zottelhaare,
  • gelockte Haare,
  • glatte Haare,
  • Afro-look usw

Und andererseits kann man ganz neue Haarfarben ausprobieren:

  • blonde Haare,
  • weiße Haare,
  • schwarze Haare,
  • rote Haare, grün, blau, braun …

Und das alles, ohne dabei seine echten Haare antasten zu müssen!
Perücken entzücken!